• Wabi Sabi by Anne

20 toxische Produkte, die du (fast) jeden Tag benutzt




Fast jeden Tag benutzt du eine Menge toxische Produkte, ohne dass es dir bewusst ist.

Hier 20 zum Teil überraschende Beispiele.

Toxische Substanzen können aufgenommen werden:

  • Über die Haut

  • Über die Lunge

  • Über Augen und Ohren


Körperpflegeprodukte (auch von grossen Marken)

enthalten oft Chemikalien, die du nicht auf deiner Haut haben möchtest, wie zum Beispiel viele Duftstoffe oder die „Pflege“-Substanzen selbst.

Alternative: Produkte mit einem ökologischen Zertifikat benutzen, zum Beispiel Natrue oder EcoCert.


Parfums

Ganz ehrlich gesagt: das ist ein schwieriger Punkt für mich, denn wenn ich ohne Duftnote aus dem Haus gehe, fühle ich mich nicht fertig angezogen. Irgendwie dämlich, aber naja.

Inzwischen weiss ich zu viel und ich nutze mein (grösstenteils natürliches, aber nicht ganz) Parfum nur noch, wenn ich ausgehe oder jemand treffe, und nicht mehr standardmässig jeden Morgen. Schwierig, aber machbar.

Gemein ist: es gibt keine Inhaltsangaben und man weiss nicht was drin ist.

Alternativen: natürliche essenzielle Öle. Logisch, auch die können irritieren und so spannend komplex und kreativ wie die Kreationen der Parfümeurs riechen sie natürlich nicht. Jedoch für den Alltag...


Make-up

Auch die können alles Mögliche enthalten.

Wieder dieselbe Alternative: Produkte mit einem ökologischen Zertifikat benutzen.


Shampoos

Da sind natürlich mehrere Sachen drin, die keine Freude machen. Merken solltest du dir

als erstes einfach einen Namen: Etholamine. (ganz viele Verbindungen gehören zu dieser Kategorie, einfach auf das Wort „ Etholamin-“ oder EA in der Bezeichnung achten).

Immer dieselbe Empfehlung von mir: wenn auch immer möglich Produkte mit Ökozertifikat wählen.


Rasierschaum

Enthalten oft PTFE (oder andere Fluor enthaltende Substanzen) auch unter Teflon bekannt. Gleitet so schön 😒. Und tut unserem Körper gar nicht gut.

Alternative: Kokosöl/Fett. Ist ganz natürlich, riecht fantastisch, pflegt die Haut wirklich und macht auch geschmeidig…


Sonnenschutzmittel auf chemischer Basis (sind die meisten)

Enthalten Substanzen, die unser Hormongleichgewicht durcheinanderbringen.

Alternative: mineralbasierte Sonnenprodukte. Einfach darauf achten, dass sie nicht Nanopartikel (z.B. Fullerene, mikronisierter Zink) enthalten. Diese dringen in unsere Körperzellen/Mitochondrien ein und entzünden unseren Metabolismus.


Deos

Können unterschiedliche Stoffe enthalten, die unser Körper nicht will. Nicht nur Aluminium.

Alternative: sicher schon mal auf aluminiumfrei achten. Idealerweise: Produkte mit Öko-Zertifikat.


Kleidung

Waaaas? Kleider können toxisch sein? Oh ja!

(und ich spreche nicht mal von Umweltproblematik, nochmals ein Riesenthema, aber lassen wir das hier)

Was ist zu tun? Auf jeden Fall vor dem ersten Mal tragen WASCHEN! Und natürlich so oft wie möglich Ökoware kaufen. Gibt es immer mehr, auch richtig schön modische. Und natürlich, Qualität vor Quantität setzen.


Putzmittel

Ich meine hier alles was man so braucht zum Putzen: scheuern, waschen, desodorisieren, lösen, bleichen, entstopfen, also alles.

Einige kennen Schwindel und Übelkeit, wenn man zu lange geputzt hat. Und nein, es ist nicht nur deswegen, dass man keine Lust hat zu putzen ☺️.

Am schlimmsten betroffen sind übrigens die Lungen.

Alternativ: Ich kann nur empfehlen, natürliche Produkte zu benutzen, wie Essig, Zitronensaft, gut riechende essenzielle Öle und Natron.

Weiter gibt es viele Produkte die „zertifiziert natürlich“ sind. Solche Zertifikate sind keine 100%-ige Garantie. Ganz sicher ist man nie; aber die Wahrscheinlichkeit, ein harmloses Produkt zu haben, ist viel höher. (diese Aussage gilt übrigens auch für Lebensmittel-Labels)


Matratzen und Kopfkissen

Am wichtigsten ist und bleibt Komfort.

Jedoch ist es am besten, eine Matratze/Kopfkissen zu kaufen, die einen möglichst grossen Teil natürlich Ursprungssubstanz.

Um nicht von den Ausdünstungen von einer ganzen Menge ungewünschten Substanzen belästigt zu werden, während doch einigen Stunden pro Nacht.

Also möglichst keine der folgend oft anzutreffenden Zusammensetzungsstoffe enthält: PVC (Polyurethan Schaum behält die Form), Brandschutzmittel, Antimilben Produkte (wenn es nicht wegen Allergie unbedingt sein muss) oder Duftstoffen.


Möbel

Da kann die potentielle Gefahr für die Gesundheit aus verschiedenen Winkeln kommen.

Kissen/Stoff (zum Beispiel Polyurethan Schaum Füllung.

-> Kissen ohne addierten Flammenschutz kaufen.

Antiquitäten (und da meine ich schon Mitte letztes Jahrhundert): da war Gewisses noch erlaubt, das heute verboten sind.

Holz: künstlich zusammengeklebte Versionen sind meist nicht ideal.


Kerzen und Luftdüfte

Ich schreibe gar nicht erst auf, was diese alles anstellen können. Nur beim daran Denken wird es mir komisch. Ich persönlich kaufe nach Möglichkeit nur noch Exemplare aus Bienenwachs. Und Luftsprays vom Reformhaus mit essenziellen Ölen und Essenzen, riecht wundervoll. Auch toll sind Verdampfer von Essenzen.


Teppiche

Ganz besonders ungünstig sind Spannteppiche. Erstens weil sie selber schon voll Chemikalien sind (alles vorab im Leim) und zweitens tun sie alles, was so in der Luft rumschwebt, wunderbar aufnehmen und wieder schön langsam abgeben.

Wenn möglich Holz- oder Steinböden wählen. Oder zweimal pro Woche staubsaugen (!). Oder Bio Ware kaufen.

PS

Übrigens, das alles tut auch den Haustieren nicht gut. Und da sie näher am Boden leben und kleiner sind, sind sie noch schwerer betroffen als wir.


Pfannen

Wir mögen es, wenn das Bratgut nicht klebt.

Leider besteht die Antirutsch-Schicht allzu oft aus giftigen Substanzen, (zum Beispiel die bekannten PVC) die unter anderem unseren Hormonspiegel durcheinanderbringen können. Oder für die Leber schlecht sind. Oder für die Schilddrüse.

Übrigens, überall wo es nicht kleben oder schmutzabweisend sein soll, wird PVC eingesetzt. Regenbekleidung, Teppiche, Möbelpolster, Pizzaschachteln und anderer Fast Food Behälter, Backpapier, verschiedene Baustoffe, Kosmetik, Putzmittel. Die sind also überall.

Aber zurück zu den Pfannen: da gibt es zum Glück genügend gute Alternativen. Die sind jedoch oft schwerer; das ist aber für jeden, ausser mich, kein Problem.

Übrigens: es gäbe noch ein Problem und kein kleines: PVCs können von der Natur nicht abgebaut werden... Riesenkapitel für sich.


Kochbesteck aus Nylon

Das sind die schwarzen, harten. Sie halten zwar Hitze aus, können jedoch durchaus schmelzen.

Sie können auch Stückchen absplittern wenn sie hart und alt werden.

Möglich ist auch, dass sie aus rezykliertem Kunststoff aus Elektronikgeräten gemacht werden und da ist der Giftgehalt perfekt.

Lösung?

Ich persönlich ersetze nach und nach möglichst viele Küchenprodukte mit solchen aus Silikon. Womöglich.

Auch Bio Bambus ist eine Alternative. Holz habe ich nicht so gern, weil es zu porös ist

und sich darin Bakterien vermehren können, wenn es feucht ist.


Mottenkugeln

Riechen so schön nach Oma Erinnerungen.

Jedoch: bitte nicht mehr verwenden. Sie bestehen vor allem aus Naphtalin, und das ist für den Körper gar nicht bekömmlich (in erster Linie irritieren sie die Atemwege)


Staub

Dieser wurde in Studien analysiert und was man da fand, ist gar nicht gut. Da ist alles Mögliche darin. Je mehr du potenziell giftige Objekte in der Wohnung hast, desto giftiger ist auch der Staub.

Also Staubsauger mit einem guten Filter nutzen und eventuell einen Luftreiniger in die Wohnung stellen.


Elektronische Geräte

Enthalten meist Brandschutz. Unter anderem. Diese Stoffe werden mit dem Staub durch die Wohnung verteilt, -> (noch) regelmässiger abstauben als der Rest der Wohnung.


Lärmverschmutzung

Ja, das gibt es tatsächlich und wurde sogar schon als moderne Plage bezeichnet.

Verkehr. Rasenmäher. Baustellen... Zu oft zu laut, man schläft schlechter, hat Kopfschmerzen, ist verspannt.

Bauarbeiter haben meist Gehörschutz an, jedoch du? Zum Beispiel an Konzerten. Oder falls du deine langen Haare lang föhnen solltest. Oder deinen Rasen mähst? Ohrstöpsel oder sogar Lärm reduzierende Hörer können helfen, wenn es allzu schlimm sein sollte.


Zu viel blaues Licht am Abend

Dass man, wenn man zu spät am Abend in einen Computer/ein Smartphone/den Fernseher schaut, danach nicht mehr gut einschläft oder nicht durchschläft, ist inzwischen allerseits bekannt.

Am besten ist natürlich am Abend nicht mehr in den Bildschirm schauen und etwas anderes machen.

Alternative ist, für den Abend auf seinem Gerät einen „Anti Blaulichtfilter“ installieren. Oder Antiblaulicht Brillen anziehen.


Fazit

Das war gerade viel aufs Mal. Einfach mal starten. Einzelne Punkte. Schritt für Schritt.

Mit den einfachen Sachen beginnen. Wenn man ab jetzt nur noch natürliche Putzmittel, Körper- und Pflegeprodukte kauft, ist schon viel gemacht.


Idee

„25 surprisingly toxic products“ von Brian Vaszily

88 Ansichten

anne.haegler(at)bluewin.ch

052 202 05 37

 

Anne Hägler

Langgasse 67

8400 Winterthur

Ernährungsexpertin

Geniesserin

Lebenskünstlerin

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