• Wabi Sabi by Anne

Ist jetzt Kokosnussfett gut oder schlecht?


Aaaalso, als ich vom Vortrag von Professorin Michels hörte, dachte ich: O. K., da wurde wieder jemand bezahlt von irgendwelchen Lobbyisten (nachträglich verifiziert: scheint zu stimmen). Und dann habe ich mir den Vortrag (über YouTube) angeschaut und konnte nur noch den Kopf schütteln.

Einige von euch werden davon gehört haben. Einige werden sogar den Vortrag gesehen bzw. darüber gelesen haben; der Vortrag ging nämlich viral.

Und für all diejenigen die jetzt nicht verstehen wovon ich eigentlich spreche, dazu nur dies: eine deutsche Professorin hat in einem ihrer Vorträge über Ernährung mehrmals gesagt und betont: Kokosnusfett ist pures Gift.

Das Gegenteil ist wahr.

Also von vorne, warum das ganze Durcheinander.

Es stimmt, ca. 90 % vom Kokosnussfett besteht aus gesättigten Fettsäuren. Früher empfahl man, ebensolche Fette zu vermeiden (hat mit Lobbyarbeit von der amerikanischen Pflanzenölindustrie in den sechziger Jahren zu tun; ich möchte jetzt nicht in die Details gehen, langweilig aber leider wahr). Dass diese gesundheitsschädlich sind ist jedoch ein alter Mythos, und aktuelle, differenzierte Forschungsergebnisse zeigen das Gegenteil.

Was unbedingt unbedingt vermieden werden sollte, sind Trans-Fettsäuren. Diese sind vor allem in Fertigprodukten zu finden. Auf den Packungen steht meistens „gehärtete Fette“. Diese sollten vermieden werden wie die Pest. Denn DIESE verursachen Herz Kreislaufprobleme. Sie entstehen übrigens auch durch das Erhitzen von sehr guten, kaltgepressten Ölen, die viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten wie zum Beispiel Rapsöl. (Rapsöl ist sehr gesund, jedoch nur kalt gepresst und nicht erhitzt!)

Also, ja: Kokosnussfett besteht aus 90 % gesättigten Fettsäuren, davon ist die Hälfte Laurinsäure. Sie gehört zu den gesunden mittelkettigen Fettsäuren und wirkt unter anderem gegen Bakterien und Viren. Gut untersuchte Studien belegen auch dessen positiven Wirkung bei Herz-Kreislauf-Krankheiten und wenn die Schilddrüsenfunktion nicht im Gleichgewicht ist. Zudem wird wenig Laurinsäure ins Fettgewebe eingebaut und dient somit vor allem der Energiegewinnung.

(Habe den Test sozusagen gemacht: seit ein paar Jahren konsumiere ich sehr viel Kokosnussfett, habe kein Gramm zugenommen und fühle mich quickfidel wach. Dazu ist natürlich zu sagen: ich esse auch keinen Zucker mehr und habe auch sonst Kohlenhydrate fast vollkommen aufgegeben; das ist mindestens ebenso wichtig)

Zusammengefasst: Kokosnussfett ist also eine gute Sache und kann empfohlen werden.

Und das Tüpfelchen auf dem i? Es schmeckt und riecht einfach fantastisch!

Quellen:

Dr Joseph Mercola

Dr. Terry Wahls

Dr. Aseem Malhotra

Zentrum der Gesundheit

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Anne Hägler

Langgasse 67

8400 Winterthur

Ernährungsexpertin

Geniesserin

Lebenskünstlerin

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